E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/23
Liebe Listenleser*innen,
mit dem heutigen Newsletter wünschen wir Ihnen einen guten Start in
die neue Woche.
Sie finden im Newsletter eine Einladung zum BNS-Fachtag (_Berliner
Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Mensche). _der einen
Blick auf die Versorgung vulnerabler Gruppen im Asylverfahren wirft.
Auch hat Handicap International neue, hilfreiche Factsheets entwickelt
zur Situation von Menschen mit Behinderung in Afghanistan und Syrien.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Allgemein]
BNS-FACHTAG: ZWISCHEN RESTRIKTION UND MÖGLICHKEITEN
Besondere Schutzbedürftigkeit und die Berlin Wahl
08.September 2026, 09:00 - 17:00 Uhr, BNS Netzwerk, Berlin
Nur wenige Wochen vor der Berliner Wahl richten wir mit der Fachtag
„Zwischen Restriktionen und Möglichkeiten - Besondere
Schutzbedürftigkeit und die Berlin-Wahl" der _Berliner Netzwerk für
besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen _den Blick auf die
Situation besonders schutzbedürftiger geflüchteter Menschen. Diese hat
sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert: Restriktive
Entwicklungen auf Bundes- und EU-Ebene - insbesondere durch die im Juni
in Kraft tretende GEAS-Reform - schränken den Zugang zu Schutz weiter
ein. Asylschnellverfahren unter haftähnlichen Bedingungen,
Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und mögliche Leistungsausschlüsse
sind zentrale Bestandteile.
Die Wahl am 20.09. ist daher richtungsweisend: Wird Berlin weiterhin
auf Groß- und Notunterkünfte setzen oder den Zugang zu Wohnraum stärken?
Werden bestehende Handlungsspielräume im Sinne von Schutzsuchenden
genutzt? Ziel der Tagung ist es, Fachkräfte zusammenzubringen, um
Problemlagen zu analysieren und konkrete Handlungsspielräume zu
identifizieren - als Auftakt für eine gemeinsame Vision eines gerechten,
sozialen und inklusiven Berlins nach der Wahl.
Wann: Dienstag, 08.09.2026, von 9-17 Uhr
Wo: Refugio Berlin (Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin)
Das detaillierte Programm finden Sie als PDF auf dem rechten
Website-Reiter unter "Infos".
Eingeladen sind Fachkräfte aus Beratung und Unterbringung,
Vertreter:innen von Migrant:innenselbstorganisationen,
Wissenschaftler:innen und Mitarbeitende der Berliner Verwaltung.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Suizidalität/Psyche]
SUIZIDALITÄT AUS TRANSKULTURELLER PERSPEKTIVE
11.September 2026, 10:00 - 16:00 Uhr, NTFN Psychosoziale Zentren gGmbH,
Hannover
Die Tagung gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der
Suizidforschung und richtet sich an sozialpädagogische und
psychotherapeutische Fachkräfte, die im Umgang mit (möglicherweise)
suizidalen Klient*innen stehen.
Zu den Referent*innen gehören u.a. Maria Sundvall (Psychiaterin,
Karolinska Instuitut / Stockholm), die zu Unterschieden bei der
psychiatrischen Behandlung von geflüchteten und nicht-geflüchteten
Menschen forscht. Diana Kloppenburg (Leitende Oberärztin, KRH
Psychiatrie Wunstorf) wird einen Workshop zu Handlungspfaden bei
Suizidalität geben, Dr. Mechthild Wenk-Ansohn (Psychotherapeutin) und
Daniela Finkelstein (Standortleitung PSZ Hannover, Therapeutin) werden
zur Selbstfürsorge im Umgang mit suizidgefährdeten Klient*innen
sprechen.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[Behinderung]
NEUE HI-LÄNDERINFOS ZU SYRIEN UND AFGHANISTAN
Gerne machen wir auf neue aktuelle Veröffentlichungen von Handicap
International und Humanity&Inclusion aufmerksam, die für asyl- und
aufenthaltsrechtliche Verfahren von Menschen mit Behinderung relevant
sind. Die Dokumente sind auch als PDF verfügbar:
* HI Factsheet: Disability Inclusion in Syria 2026 [3]
* HI: Returning to Syria - Supporting safe and inclusive returns from
Jordan and Lebanon 2026 [4]
* HI Factsheet on Organizations of Persons with Disabilities in
Afghanistan [5]
Alle drei Dokumente enthalten Informationen zur Lebenssituation von
Menschen mit Behinderung in Syrien und Afghanistan und zeigen Barrieren
beim Zugang zu Versorgung, Bildung, Arbeit, (politischer) Teilhabe und
eigenständiger Lebensführung auf.
Sollten Sie Einzelfälle begleiten oder vertreten, in denen Menschen mit
Behinderung aus Syrien oder Afghanistan im nationalen Verfahren eine
vollständige Ablehung ihres Asylantrags erhalten haben, bitten wir Sie,
Sophia Eckert zu kontaktieren
so.eckert(a)hi.org
Austragen [6] | Verwalte dein Abonnement [7]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [8] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [9] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [10] | Datenschutz [11]
Links:
------
[1] https://eveeno.com/BNS_Fachtag_2026
[2] https://ntfn.de/fortbildung/#veranstaltungen
[3]
https://www.hi.org/sn_uploads/fck/HI_Factcheet_Disability_Inclusion_in_Syri…
[4]
https://www.hi.org/sn_uploads/document/HI-POLICY-BRIEF_Returninng-to-Syria_…
[5]
https://www.handicap-international.de/sn_uploads/document/HI-Factsheet-on-O…
[6]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[7] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[8] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[9] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[10] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[11] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/
E-MAIL-INFORMATIONSSERVICE: 2026/22
Liebe Listenleser*innen,
im heutigen Newsletter gibt es spannende Veranstaltungen zum Thema
Gewaltschutz und ein neues Projekt aus dem Bereich LGBTIQ* und Flucht.
Zudem sind für unsere Einführungsfortbildung zu Asylrechtlichen
Grundlagen noch Plätze frei.
Herzliche Grüße,
Das SENSA Team
*** ALLGEMEIN ***
* VERANSTALTUNGEN
* VERÖFFENTLICHUNGEN
*** ALLGEMEIN ***
VERANSTALTUNGEN
[Allgemein]
EINFÜHRUNGSFORTBILDUNG: ANFORDERUNG AN DIE ASYLVERFAHRENSBERATUNG UND
IHRE ANWENDUNG AUF DUBLIN- UND ANERKANNTEN-FÄLLE
23.Juli 2026, 09:00 - 13:00 Uhr, SENSA, Online
Fälle von Schutzsuchenden, die sich im Dublin-Verfahren befinden oder
denen bereits Schutz in einem anderen europäischen Staat zuerkannt wurde
(sog. Anerkannte) gehören zu den komplexesten Konstellationen in der
Asylverfahrensberatung. Sie stellen besondere Anforderungen an die
fachliche Qualifikation der Beratenden und erfordern fundiertes Wissen
über Zuständigkeitsregelungen und Zulässigkeitsprüfungen sowie die
Rechte der Betroffenen.
Die Fortbildung beschäftigt sich mit den Fragen:
* Was sind die rechtlichen und fachlichen Anforderungen an eine
qualifizierte, unabhängige Asylverfahrensberatung und wie gestaltet sich
der Zugang zu Rechtsberatung nach der GEAS-Reform?
* Grundlagen der Zuständigkeitsprüfung: Wie funktioniert die
Dublin-Verordnung und welche Änderungen ergeben sich durch die
GEAS-Reform?
* Grundlagen zu sog. Anerkannten-Fällen: Was gilt rechtlich für
Personen, die bereits in einem anderen EU-Staat Schutz erhalten haben?
* Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Asylverfahrensberatung
und wann ist die Einbeziehung anwaltlicher Unterstützung erforderlich?
Weitere Informationen und Anmeldung [1]
[Menschenhandel]
MENSCHENHANDEL IM KONTEXT VON FLUCHT
Erkennen, Verstehen und Handeln
29.Juli 2026, 09:30 - 12:30 Uhr, DeBUG 2.0, Online
Die Fortbildung findet im Rahmen des Projektes "Dezentrale Beratungs-
und Unterstützungstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für
geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Menschenhandel ist ein in der Öffentlichkeit wenig bekanntes Phänomen,
welches jedoch alltäglich auch in Deutschland stattfindet. Die
Hintergründe und Geschichten der von Menschenhandel und Ausbeutung
betroffenen Personen sind sehr unterschiedlich - das "typische Opfer von
Menschenhandel" gibt es nicht.
In Deutschland haben Betroffene besondere Schutzrechte. Diese greifen
jedoch nur, wenn sie als solche erkannt werden. Erst dann können
Betroffene bei der Wahrnehmung ihrer Ansprüche und der Entwicklung neuer
Perspektiven unterstützt werden. Menschen auf der Flucht sind von
Menschenhandel und der Ausnutzung ihrer Vulnerabilität in besonderem
Maße bedroht. Zudem bestehen spezifische rechtliche Regelungen und
Unterstützungsangebote für Personen, die sich im Asylverfahren befinden
und von Menschenhandel betroffen sind oder waren.
Um hierzu beizutragen, richtet sich diese spezialisierte Fortbildung an
Mitarbeitende, die mit Menschen im Asylverfahren bzw. im Kontext der
Unterbringung arbeiten und alle Interessierten, die entsprechende
Unterstützungskompetenzen erwerben möchten.
Weitere Informationen und Anmeldung [2]
[Gewaltschutz]
FACHTAG: GEWALTSCHUTZ UNTER DRUCK? PRAXISREALITÄTEN UND
HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN VERANTWORTUNG UND
VERÄNDERUNG
29.Oktober 2026, DeBUG 2.0, Leipzig
Der bundesweite Fachtag findet im Rahmen des Projektes "Dezentrale
Beratungs- und Unterstützungstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften
für geflüchtete Menschen 2.0" (DeBUG 2.0) statt.
Unterkünfte für geflüchtete Menschen stehen weiterhin vor erheblichen
strukturellen Herausforderungen. Komplexe Bedarfslagen, personelle
Engpässe sowie rechtliche und politische Veränderungen - unter anderem
im Kontext der GEAS-Reform - verändern Rahmenbedingungen und
Handlungsräume spürbar. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen,
wirksame Gewaltschutzstrukturen zu sichern und weiterzuentwickeln.
Der Fachtag nimmt dieses Spannungsfeld bewusst in den Blick. Es wird
der Frage nachgegangen, wie sich aktuelle Entwicklungen konkret auf
Gewaltschutzstrukturen auswirken, wo Einrichtungen unter Druck geraten
und welche Handlungsmöglichkeiten unter realistischen Bedingungen
bestehen. Ziel ist keine Dramatisierung, sondern eine sachliche Analyse,
die Praxisrealitäten ernst nimmt und strukturelle Verantwortung
differenziert betrachtet.
Gerade in Phasen struktureller Veränderung ist fachlicher Austausch
besonders wichtig. Gewaltschutz ist keine individuelle Aufgabe einzelner
Einrichtungen, sondern eine gemeinsame strukturelle Verantwortung auf
verschiedenen Ebenen. Der Fachtag bietet einen Raum, um
Herausforderungen offen zu benennen, voneinander zu lernen und gemeinsam
tragfähige Perspektiven zu entwickeln.
Weitere Informationen und Anmeldung [3]
VERÖFFENTLICHUNGEN
[LGBTIQ*]
NEUES PROJEKT "FLUCHT UND QUEER - ANKOMMEN IN DEUTSCHLAND"
Das neue Projekt "Flucht und Queer - Ankommen in Deutchland" des LSVD
unterstützt LSBTIQ* Geflüchtete, Neuzugewanderte und Menschen mit
Migrationsgeschichte auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt.
Gleichzeitig sollen Fachkräfte, Ehrenamtliche und Multiplikator*innen
gestärkt werden durch praxisnahe Fortbildungen rund um
Arbeitsmarktintegration, Aufenthaltsrecht, Antidiskriminierung und
Beratungskompetenz.
Alle aktuellen Schulungstermine finden Sie hier [4]
Austragen [5] | Verwalte dein Abonnement [6]
Das Projekt SENSA - Sensibilisierung zu besonderen Schutzbedarfen von
asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein
gemeinsames Projekt des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. [7] sowie des
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V. [8] und bietet Angebote in beiden
Bundesländern an.
Impressum [9] | Datenschutz [10]
Links:
------
[1]
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/einf%C3%BChrungs…
[2] https://eveeno.com/161250545
[3] https://eveeno.com/171827028
[4] https://queer-refugees.de/termine/
[5]
https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/infoservice.verteiler.se…
[6] https://verteiler.sensa-projekt.de/postorius/lists/?all-lists
[7] https://www.fluechtlingsrat-thr.de/projekte/sensa
[8] https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/ueber_uns/projekte/sensa/
[9] https://www.sensa-projekt.de/impressum/
[10] https://www.sensa-projekt.de/datenschutz/